Autositz für Kinder mit besonderen Bedürfnissen: Warum Standard-Sitze nicht reichen

Björn Strehl
Zuletzt aktualisiert:
17.02.2026
Lesezeit:
5
Minuten

Ihr seid unterwegs zum Therapietermin, euer Kind ist im Kindersitz angeschnallt, aber schon nach wenigen Kilometern seht ihr im Rückspiegel, dass euer Kind zur Seite rutscht, der Kopf kippt nach vorn oder die Gurte sitzen nicht an der richtigen Stelle. Und ihr wisst: Das wird jetzt die ganze Fahrt so weitergehen.

Wenn "Standard" einfach nicht passen will

Jeder Blick in den Rückspiegel zeigt das gleiche Bild: Euer Kind sitzt nicht so, wie es sollte. Hektisch wird es an der roten Ampel wieder gerichtet, hält aber nur bis zur nächsten.

Und dann kommen zwangsläufig Fragen auf wie "Ist das wirklich sicher?" - "Tut meinem Kind das weh?" - "Was passiert bei einer Notbremsung?"

Schon kurze Strecken werden so zur Belastungsprobe. Ihr schaut mehr in den Rückspiegel als auf die Straße. Dabei ist der Kindersitz doch eine scheinbar vernünftige Anschaffung gewesen; renommierte Marke, nach Norm geprüft, CE-Zeichen drauf.

Die körperlichen Folgen sind weitreichend

Fehlhaltungen während der Fahrt können zu Verspannungen und diese wieder zu anhaltenden Schmerzen führen. Die Gurte können Druckstellen verursachen, wenn sie nicht passend anliegen. Und Kinder mit geringer Rumpfstabilität können oft ihre Körperhaltung nicht selbst korrigieren.

Auch die hochwertigsten Autositze sind für Kinder mit durchschnittlicher Körperhaltung konzipiert. Sie lassen sich auf Kinder mit besonderen Bedürfnissen nur bedingt passend einstellen. Für Kinder mit Hypotonie, Spastik oder Skoliose sind die Sicherheitsmechanismen des Standardsitzes meist völlig unzureichend, denn im Ernstfall zählt jeder Zentimeter; Ein Kind, das nicht wie vom Hersteller vorgesehen positioniert ist, ist alles andere als gut geschützt. Ein falscher Kindersitz kann auch emotional zum Problem werden, wenn ihr euch fragt, ob ihr das richtige Modell ausgesucht habt, euch für die Auswahl zu wenig Zeit genommen habt und jede Autofahrt Stress bedeutet.

Von den praktischen Auswirkungen ganz zu schweigen: Spontane Ausflüge sind eine Herausforderung oder werden gleich ganz vermieden. Manche Familien streichen längere Autofahrten gleich komplett. Dabei erfordert es der Alltag doch regelmäßig: Therapietermine, Arztbesuche, Kita oder Schule...

Was kann ein STREHLCart daran ändern?

Es gibt zwei gute Nachrichten: Erstens: es liegt nicht an euch, Standard-Kindersitze sind einfach nicht für Kinder mit besonderen Bedürfnissen gemacht. Ihr braucht eine individuelle Lösung, die exakt auf euer Kind zugeschnitten ist.

Die individuell nach Abdruck gefertigte Autositzorthese hat den Crashtest in Anlehnung an die strenge Richtlinie R129-03  erfolgreich bestanden.

Ihr habt schon eine Sitzorthese von STREHL? Noch einfacher: Wir können den bereits erstellten Abdruck nutzen und ihr erspart Euch den Aufwand.

Was macht eine angepasste Autositzlösung anders?

  • Individuelle Passform: Der Sitz wird an die Körperform eures Kindes angepasst – und nicht umgekehrt!
  • Stabilität für den Rumpf: Seitliche Stützen und Kopfstützen geben genau da Halt, wo er gebraucht wird!
  • Positionierung: Euer Kind sitzt so aufrecht und symmetrisch wie möglich und damit so, wie es die Sicherheitssysteme vorsehen!
  • Druckverteilung: Gepolsterte, individuell geformte Flächen bieten mehr Komfort und können potentielle Druckstellen reduzieren

Autofahren ist wieder normal. Der Stress nimmt deutlich ab.

Eine Autositzorthese funktioniert im Prinzip so, wie ihr es vielleicht schon vom Rollstuhl kennt; nur eben für euer Auto. Sie gibt eurem Kind den Halt, den ein Standard-Kindersitz nicht bieten kann.

Wichtig: Es gibt verschiedene Lösungen und Systeme auf dem Markt; es gilt diejenige zu finden, die am besten zu eurem Kind passt, damit sie auch die Sicherheitsanforderungen optimal erfüllen kann!

So könnte der richtige Sitz den Alltag verändern:

Vorher:

  • Jede Autofahrt war vielleicht eine kleine Zitterpartie
  • Ihr seid mit einem mulmigen Gefühl gefahren
  • Euer Kind saß unbequem, vielleicht rutschte es oder hing schief
  • Längere Fahrten habt ihr eventuell ganz vermieden
  • Ein Urlaub mit dem Auto war kaum vorstellbar

Nachher:

  • Ihr schnallt euer Kind an und wisst: Es sitzt jetzt sicherer und stabiler
  • Der Blick in den Rückspiegel zeigt ein Kind, das bestmöglichst positioniert ist
  • Fahrten zum Therapeuten werden zur Routine statt zur Belastung
  • Familienausflüge sind wieder möglich
  • Euer Kind kann die Fahrt erheblich entspannter erleben – und ihr auch

Die kurzen Zwischenstopps, um das Kind wieder aufzurichten oder seine Sitzposition zu korrigieren, sind bestenfalls komplett überflüssig und ihr könnt das Gefühl geniessen, nun die beste Lösung gefunden zu haben.

Die Aussage einer unserer Kunden bringt es auf den Punkt: „Wir haben eine ganze Weile mit normalen Kindersitzen gekämpft. Seit unser Sohn eine angepasste Autositzorthese hat, sind Autofahrten kein Stress mehr. Das hätten wir viel früher machen sollen."

Die nächsten Schritte

Kommt zu uns und lasst uns gemeinsam herausfinden, was möglich ist und am besten zu euch und eurem Kind passt. Lernt unser PRIME-Adaptersystem mit ISOFIX -Anbindung  kennen, mit dem das Handling der Autositzorthese zum Kinderspiel wird.

Wir erklären euch Schritt-für-Schritt wie wir eine passende Lösung mit euch umsetzen und wie wir euch bei der Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse unterstützen können. Macht einen Termin und schaut euch unser StrehlCART hier vor Ort an.

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